Dez
03

Hallo,

manchmal steht man vor schier unlösbaren Dingen.

Da hat jemand eine Meinung geäußert, der ich mich einfach nicht anschliessen kann und kaum habe ich dies deutlich zum Ausdruck gebracht, da schlägt mir auch schon die ganze Wut meines Gegenübers um die Ohren.

Wie kommt das? Warum kommen wir immer in Situationen, die zum (hoffentliche nur) verbalen Streit führen, weil man unterschiedliche Meinungen zu einem Thema hat?

Nun, es hat damit zu tun, dass wir Erstens nicht bedenken, dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit hat und dass Zweitens jeder Mensch eine andere Sichtweise auf die Dinge hat, wie der Nächste.

Ich muss verstehen, dass mein Gegenüber ein Mensch ist, mit einem ganz eigenen "Vorratsspeicher" an Erfahrungen, Wissen, Wünschen und Vorstellungen. SEINE Erfahrungen kann ich nicht haben. SEINE Wünsche und Vorstellungen sind völlig anders als meine. SEIN Wissen ist mit meinem nicht zu vergleichen.

Sicher sind Sie auch schon einmal in der Situation gewesen, dass zwei Menschen über ein und das Gleiche Erlebnis, das sie gemeinsam hatten, völlig andere Geschichten erzählt haben.

Jeder Mensch bewertet Dinge völlig anders. Und genauso anders speichert er die Dinge, die er erlebt.  Aus diesem Grund kann es leicht zu "Meinungsverschiedenheiten" kommen. Diese Meinungsverschiedenheiten sind eigentlich eine wundervolle Bereicherung unseres Lebens.

Wir haben die wundervolle Möglichkeit verschiedene Meinungen zu einer Sache zu haben. Darüber sollten wir aber nicht streiten! Wir können diese Möglichkeiten nutzen Konsens, Übereinstimmungen zu suchen und damit unser gemeinsames Leben zu bereichern.

Und - wir dürfen, aber wir müssen nicht immer unsere Meinung sagen.

Ihr

Hans-Peter Weyer

 

Okt
29

Okt
26

Manchmal benötigt man einen kleinen Anstoss, um das Selbstverständliche zu sehen.

Wie geht es Ihnen bei der Überschrift zu diesem Artikel? Was war Ihr erster Gedanke? Wieder mal einer, der nur an sich denkt? Wieder mal ein Egoist?


Denken Sie einmal über folgenden Satz nach:

Der einzige Mensch, der vom ersten bis zum letzten Atemzug bei Ihnen ist - sind Sie selbst!

Machen Sie sich diesen Satz einmal ganz bewusst. Alle anderen Menschen - egal ob Eltern, ob Partner, ob Kinder, ob Freunde - alle anderen Menschen begleiten Sie immer nur zeitweise.

Wie oft haben wir den Eindruck, wir müssten jemandem besonders dankbar sein für seine Begleitung, seine Hilfe, seine Präsenz. Aber wie oft sind wir uns selbst nahe und womöglich dankbar? Wie oft denken wir über uns selbst nach?


Wer bin ich? Das ist eine ganz zentrale Frage, die sich jeder Mensch immer mal wieder stellen sollte. Und dazu gehören auch die Fragen: Was mache ich hier? Was ist meine Aufgabe? Und noch genauer: Was ist meine Lebensaufgabe?

Vielen Menschen fehlt in dieser Zeit das Selbst-Bewusstsein. Sie sind sich ihrer selbst nicht bewusst.


Der Herbst hat angefangen. Die Tage werden kürzer und damit das Leben bringende Licht weniger. Die dunkle Jahreszeit nagt an unseren Möglichkeiten.

Die Zeit .... in der die Menschen müde werden ..... in der die Menschen die Hoffnung verlieren ..... in der die Zahl der Selbstmorde ansteigen ..... in der die Menschen mehr Hilfe benötigen, als sonst.

Die Zeit in der es umso wichtiger ist, sich seiner Selbst bewusst zu sein.


Denken Sie noch einmal über den Satz weiter oben nach. Seien Sie sich im Klaren darüber, dass Sie selbst immer an Ihrer Seite stehen. Sie sind stark, wenn Sie sich selbst gegenüber bewusst durch den Tag gehen.


Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit und Selbst-bewusste Gedanken.

Ihr

Hans-Peter Weyer